Im Test: GlucoDock von Medisana

Nunja, ich werde auch nicht jünger :)

Da mir öfter am Tag “flau” im Magen wird, wurde mir empfohlen, den Blutzucker mal zu kontrollieren. Da kam mir die Testaktion gerade recht :)

Eigentllch kenne ich aus der Praxis nur die langweiligen Testgeräte zur Blutzuckerbestimmung. Handhabe ist überall gleich. Kleiner Pieks in den Finger, ein Tropfen Blut auf den Teststreifen und dann 30 Sekunden warten. Es gibt auch Geräte, die das schneller können, aber das Gerät unserer Praxis ist schon ein bißchen Älter :)

Als ich das Päckchen abgeholt habe (der GLS-Bote mag mich einfach nicht :( ) war ich wirklich gespannt, was mich in dem Paket erwartete, denn es war recht schwer.

Das war der Inhalt :) Das schwerste an dem Paket war die Bedienungsanleitung, die ist recht umfassend und auch in mehreren Sprachen geschrieben ist. Toll finde ich die praktische Tasche, in der alles sicher verstaut werden kann. Teststreifen, Lanzetten, Stechhilfe, Kontolllösung und natürlich GlucoDock finden darin Platz.

Als nächsten Schritt, nachdem ich mich mit der Anleitung vertraut gemacht habe, besuchte ich mit dem iPhone den AppStore um mir die zugehörige App “VitaDock” zu laden.

Wow, DIE gefällt mir optisch schon mal sehr gut!

Als Erstes empfehle ich, (s)ein Benutzerprofil anzulegen. Dieses kann man, sehr praktisch, mit einem Passwort schützen. Blöd finde ich allerdings, dass man einen Nachnamen angeben muss, aber darüber kann ich noch hinwegsehen.

Dann sollte man unter den Einstellungen bei GlucoDock noch die Zielwerte eintragen. In der Regel liegen die zwischen 80-140 mg/dL. Als Diabetiker können diese Werte natürlich anders sein. Wir hatten Patienten, die waren bei 80 schon regelrecht unterzuckert. Da würde ich auf jeden Fall mit dem behandelnden Arzt Rücksprache halten, wie die persönlichen Zielwerte des Blutzuckers sind.

Und dann kann es auch schon mit der ersten Messung losgehen. Empfohlen wird hier zu erst eine Messung mit der Testlösung zu machen, erledigt, und nun ich :)

 

   

 

Das ging fix, nach nur 5 Sekunden hatte ich das Ergebnis auf dem Display: 135 mg/dL.  Hm, um die Uhrzeit jetzt nicht so der Knaller, ich muss aber dazu sagen, dass ich ca. 15 Minuten vorher ein paar Gummibärchen hatte :) Daran wird´s liegen.

Und auch der Pieks tut überhaupt nicht weh! Aus der Praxis kenne ich die “gemeinen” Metall-Lanzetten. Die mitgelieferten sind wirklich “niedlich”. Zum Vergleich habe ich mal meinen Lippenpflegestift daneben gelegt:

Top ist, dass man nun die Werte speichern kann und somit immer Zugriff hat um die Werte dem Arzt zu zeigen oder sich (oder der Praxis) per Email als Bericht zu schicken. Dazu gibt es speziell für Diabetiker viele Möglichkeiten, sein”Tagebuch” perfekt zu führen. Man kann bis zu 3 Insulinsorten eingeben und eine getrennte (vor und nach der Mahlzeit)  Blutzuckerstatistik führen.
Alles in allem bin ich wirklich begeistert! So stylisch, komfortabel und modern macht es sogar Spaß, seine Werte zu kontrollieren. Sicher ist es nicht schön, wenn man darauf angewiesen ist, aber der GlucoDock zusammen mit der App sind super. So entfällt sogar das (lästige) Tagebuchschreiben. Ich glaube, das ist PERFEKT für TypI-Diabetiker, denn dass sind ja die, die noch jünger sind (und somit vielleicht eher ein iPhone besitzen) aber natürlich eignet es sich auch für die Typ-II-Diabetiker :D Und für Leute wie mich, die Ihren Blutzucker “im Auge” behalten sollen.

Der Anschaffungspreis liegt bei 99,95€ (UVP) wenn man direkt bei Medisana bestellt. Die Teststreifen (2×25 Stück) schlagen mit 24,99€ zu Buche. Das sind umgerechnet 50 Cent pro Teststreifen, ein vertretbarer Preis wie ich finde. Wobei man hier sicher durch einen Preisvergleich noch etwas sparen kann ;)

Ich werde den GlucoDock auf jeden Fall weiter nutzen und werde ihn auch mit Sicherheit öfter mal empfehlen. Auch mein Göttergatte war begeistert und wollte ihn gleich mir zur Wache nehmen :) Ich denke er wird sicher noch einige Fan´s mehr finden, von der Praxis mal ganz abgesehen. Apropos, da werde ich auf jeden Fall noch mal eine “Kontrollmessung” durchführen, aber ich gehe davon aus, dass das Ergebnis das Gleiche ist, denn GlucoDock ist schließlich ein zertifiziertes Medizinprodukt.

 

Aus dem Nähkästchen

Endlich habe ich mich mal wieder an meiner Nähmaschine austoben können :)

Nick´s Kindergartenrucksack hat nun endgültig den Geist aufgegeben und ich hatte es mir in den Kopf gesetzt, einen neuen zu nähen. Aber nicht irgendeinen, nein, einen richtigen Feuerwehrrucksack, so wie Nick sich ihn gewünscht hat.

Die Modelle, die man so kaufen kann, haben mir irgendwie überhaupt nicht gefallen.

Also habe ich mich im Netz mal auf die Suche gemacht, um ein tolles Schnittmuster zu finden.

Nach einer Weile bin ich dann auch fündig geworden und habe mich für das Modell “Piggyback” von Farbenmix entschieden.

Die Anleitung ist wirklich super und verständlich geschrieben und für einen “Laien” wie mich war die Umsetzung kein Problem.

Als Stoff-Grundlage habe ich eine alte Feuerwehrjacke von meinem Göttergatten genommen, soll ja schließlich authentisch sein :) Schnittmuster übertragen und los ging´s. Wirklich nicht schlimm (hab´s mir echt schwieriger vorgestellt).

Den alten Rucksack konnte ich sogar noch recyceln, habe die Schnallen von den Tragegurten weiterverwendet :)

Und so sieht´s aus:

Kein Meisterstück, aber der Kurze hat sich gefreut wie ein Schneekönig :)

Am Applizieren habe ich mich, wie man sieht, auch versucht. Zumindest kann man erkennen, dass es ein Feuerwehrauto ist ;) Und  der gelbe Streifen ist auch ein original von einer alten Feuerwehrhose. Also somit auch noch ein bißchen Sicherheit auf dem Weg zum Kindergarten.

Fensterdeko für den Kindergarten

Dieses Jahr hat unser Kindergarten beim “lebendigen Adventskalender” mitgemacht und ich habe die ehrenvolle Aufgabe bekommen, mich um die Fensterdeko kümmern zu dürfen.

Da wir am 4. Dezember dran waren, musste es eine 4 sein, die gut von der Straße zu erkennen war. Am besten mit Beleuchtung :)

Also habe ich mich auf die Suche nach einem roten Lichtschlauch und Pappe gemacht. Zudem habe ich noch rotes Lampenpapier genommen.

Das ist das Ergebnis:

Ich habe quasi aus Pappe einen Karton gebaut und auf der Vorderseite eine 4 mit einem scharfen Messer ausgeschnitten. Von hinten das rote Lampenpapier aufgeklebt und in den Karton mit dem Leuchtschlauch eine 4 geklebt. Das störrische Ding zu fixieren war echt ein Akt. Abhilfe beim “formen” hat mir ein dünnes Rohr gegeben. Das habe ich in ca. 5cm lange Stücke geschnitten und einmal eingesägt. Die nicht-eingesägte Seite mit viel Heißkleber auf den Karton kleben und durch die aufgeschnittene Öffnung den Schlauch. Dann hat es ganz gut gehalten :)

So sieht´s dann im dunkeln aus:

Gesteuert haben wir das ganze per Zeitschaltuhr.

Die Maße von dem Karton entsprachen genau dem Fenster. Also: Aufgabe erfüllt. Nun wusste jeder, das wir am 4. Dezember also Gastgeber beim “lebendigen Adventskalender” waren.

 

 

Kiga-Aktion: Fertig

So, nun ist es geschafft, unser Kindergarten erstrahlt in neuem Glanze :)

 

Unser fertiger Gruppenraum:

Und natürlich das Schmuckstück, die Lernwerkstatt:

Hier haben wir die 3 klappbare Tische – somit haben 3 Kids Platz, sich ausgiebig mit und in der Lernwerkstatt zu beschäftigen.

Alles in allem ein wirklicher Erfolg.

Die Kinder haben mit riesen Augen ihren ersten Kindergartentag nach den Ferien begonnen :) Es war echt toll mit anzusehen und wir haben uns riesig über die tolle Unterstützung gefreut!

 

Kiga-Aktion: Tag 3+4

Am 13.8. war der Tag der Tage und das Renovierungs- und Maler-Kommando rückte an um gemeinsam die Wände zu färben und gestalten sowie die Lernwerkstatt anzufangen.

Der Regenbogen ist weg :D

Weiter ging es mit dem weißen der anderen Wände und dem Streichen der Fensterlaibungen in rot:

Dann kam für die Königsdisziplin der Rotations-Laser zum Einsatz, der uns freundlicherweise von Jauster Bau zur Verfügung gestellt wurde. Wir wollten nämlich einen durchgängigen, gleichmäßigen breiten roten Streifen an den Wänden im ganzen Raum.

Also erst anzeichnen mit Laser und Wasserwaage, dann abkleben:

Damit man einen glatten und scharfen Übergang bekommt, sollte man die Klebestreifen einmal mit der Wandfarbe anmalen und antrocknen lassen, bevor man mit der Hauptfarbe beginnt.

Und so sieht´s dann fertig aus:

Auch in der Lernwerkstatt hat sich etwas getan:

Am Tag darauf wurden auch schon die selbst gebauten Tische für die Werkstatt fachkundig montiert :D

Die Klapptische haben die Männer aus einer Arbeitsplatte gebaut. Alle 3 können platzsparend an die Wand geklappt werden. Hierfür haben sie einen schwenkbaren Fuß und eben die klappbare Platte gesägt, geschliffen und montiert :)

Ich freue mich, dass wir in den 2 Tagen schon so viel gemeinsam geschafft haben! Im nächsten Bericht gibt´s Bilder vom fertigen Gruppenraum :)